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29.01.08, Präsentationen

Präsentationen und Zusatzinfos zu IKS im WS 07/08 (Master):

Es wurde das UDP Protokoll besprochen. Dieses ist definiert in RFC 768.

Es wurde das TCP Protokoll besprochen. Dieses ist definiert in RFC 793.

Präsentation zum Thema TCP/IP - Transportschicht.

Präsentation zum Thema TCP/IP - Datenübertragungsschicht, Netzwerkschicht, Anwendungsschicht.

Präsentation zum Thema IP-Telefonie.

Weiterführende Präsentationen zum Thema PGP:

Präsentation zu Bedrohungen im Internet

Präsentation zu Routing

 

Substituitionschiffre und Transpositionschiffre

Bei einer Verschlüsselung mit einer (monoalphabetischen bzw. polyalphabetischen) Substitutionschiffre wird jedes Zeichen des Klartextes durch ein anderes Zeichen ersetzt. Es behält aber seinen Platz.

Bei einer Verschlüsselung mit einer Transpositionschiffre werden die Zeichen einer Botschaft im Klartext umsortiert. Jedes Zeichen bleibt erhalten, wandert jedoch an eine andere Stelle.

Beispiel für eine Verschlüsselung per Transposition

Gegeben sei der Klartext „ALEAIACTAEST“ (lat.: Der Würfel ist gefallen).

Diesen Text schreiben wir in einem 4x4 Zeichen großen Quadrat auf. Dieser Schritt soll nur den blockweisen Charakter der Transpositionschiffre verdeutlichen.

A

L

E

A

I

A

C

T

A

E

S

T

_

_

_

_

 

Zählen wir das Quadrat zeilen- und spaltenweise durch, ist die Zelle oben links die Zelle 0 usw., also:

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

 

Der Schlüssel ist die Transpositionsmatrix, ein 4x4 Zeichen großes Quadrat, bei dem in jeder Zelle das Ziel der Transposition steht, z.B.:

10

12

0

7

1

11

4

13

9

8

6

15

14

2

5

3

 

Dies bedeutet, daß das Zeichen aus Zelle 0 („A“) in Zelle 10 verschoben wird:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A

 

 

 

 

 

 

Entsprechend wird das nächste Zeichen („L“) in Zelle 12 verschoben usw.

Das Ergebnis (Geheimtext) ist:

E

I

_

_

C

_

S

A

E

A

A

A

L

T

_

T

 

Wie kann nun aus dem Geheimtext wieder der Ursprungstext gewonnen werden?

Hierzu benötigt man die inverse Transposition, bei der alle Zeichen wieder auf ihren ursprünglichen Platz verschoben werden.

Da in der ursprünglichen Transpositionsmatrix das Zeichen von Zelle 0 auf Zelle 10 verschoben wurde, muß in der inversen Transpositionsmatrix ein Zeichen von Zelle 10 auf Zelle 0 verschoben werden:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

 

 

 

Da in der ursprünglichen Transpositionsmatrix das Zeichen von Zelle 1 auf Zelle 12 verschoben wurde, muß in der inversen Transpositionsmatrix ein Zeichen von Zelle 12 auf Zelle 1 verschoben werden, usw. Die komplette inverse Transpositionsmatrix ist also:

2

4

13

15

6

14

10

3

9

8

0

5

1

7

12

11

 

Zur Kontrolle unterwerfen wir den Geheimtext der inversen Transposition:

A

L

E

A

I

A

C

T

A

E

S

T

_

_

_

_

 

ALEA IACTA EST.